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Beitrag | 6 sehr gute Gründe, warum Unternehmen sich mit AgilePM auseinandersetzen sollten

Was ist AgilePM? Und warum könnte es für Sie interessant & nützlich sein? Wir geben Ihnen 6 gute Gründe.

21.02.2020

Um was geht es bei AgilePM?

 

Maxpert News

Agile Project Management, kurz auch AgilePM, kann als eigenständiger Ansatz für das Projektmanagement genutzt werden. Dennoch wurde es so pragmatisch entwickelt, damit Unternehmen und Organisationen es problemlos in Verbindung mit weiteren, formalisierten Ansätzen des Projektmanagements, rund um reine Entwicklungsabläufe oder auch in Qualitätsprozessen wie ISO9001 oder CMMi (Capability Maturity Model Integration) einbetten können. Es bietet sowohl Steuerung und Stringenz als auch Agilität und Flexibilität, die heute von sehr vielen Unternehmen gefordert werden.

Wir nennen Ihnen sechs gute Gründe, weshalb es sich auch für Sie lohnen kann, dass Sie sich mit AgilePM auseinandersetzen.

Grund #1: AgilePM adressiert den gesamten Projektlebenszyklus (über die Produktentwicklung hinaus)

Auf viele Unternehmen, die Projekte und Programme bereits nach formalisierten Projektmanagementprozessen durchführen, wirkt die Informalität zahlreicher agiler Ansätze eher abschreckend. Nicht selten werden auch Befürchtungen vor Risiken angeführt, die dazu führen, dass man sich mit agilen Ansätzen nicht auseinandersetzen möchte. AgilePM bietet eine ausgereifte Projektmanagementmethode, die den gesamten Projektlebenszyklus über die Produktentwicklung hinaus betrachtet. Wichtige Komponenten wie Agilität und Flexibilität stehen dabei im Fokus und führt diese zusammen mit grundlegenden Konzepten von Projekten, Projektabwicklung und Projektmanagement.

Grund #2: Risikomanagement

Um Risiken wie fehlende Fristen, unklare Anforderungen etc. bei Projekten zu mindern, stellt AgilePM zahlreiche praktische Ansätze und Konzepte zur Verfügung. Eines der Werkzeuge ist der Projektansatz Fragebogen „PAQ“ (Project Approach Questionnaire), der dazu dient, den Grad der Erreichung aller Faktoren zu identifizieren und zu bestätigen und um potenzielle Risikobereiche zu erkennen und zu bewerten. Somit kann ein klares, gemeinsames Verständnis von Projektrisiken geschaffen und diese minimiert werden.

Grund #3: AgilePM Qualität & Führungssteuerung

Keine Kompromisse bei der Qualität.

Dies ist ein Grundprinzip des agilen Projektmanagement Frameworks. Gewährleistet wird der hohe Anspruch an Qualität durch die Definition von Abnahmekriterien über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg. Das können große, allgemeine Kriterien sein, wie beispielweise die Machbarkeit. Aber genauso sind kleinere Ziele, die sich mit dem Fortgang eines Projektes zunehmend verfeinern und nur für bestimmte Projektphasen definiert werden, gemeint. Wichtig dabei ist, dass sämtliche Rollen innerhalb des Projektteams über die Qualitätskriterien informiert sind und ein Bewusstsein für diese besteht, bevor mit der Arbeit begonnen wird. In AgilePM avanciert die Verantwortung für die Umsetzung der Qualitätskriterien zu einer Aufgabe für alle Rollen.

Somit wird ein effizientes Vorgehen gewährleistet und vermieden, dass bereits erreichte Ergebnisse zurückgewiesen werden, da sie den Qualitätskriterien nicht entsprechen. Bei der Entwicklung von Lösungen orientiert sich AgilePM systematisch an den geschäftlichen Anforderungen und den Zielen eines Projekts.

Grund #4: Klare Rollen & Verantwortlichkeiten

Indem jeder Person innerhalb eines Projektes klare Rollen zugewiesen werden, wird in AgilePM dafür Sorge getragen, dass Projekte erfolgreich laufen. Die eindeutige Verteilung von Verantwortlichkeiten ist ein ganz wesentlicher Faktor bei AgilePM-Projekten. Darüber hinaus spielt auch eine offene Kommunikationskultur eine wichtige Rolle, bei der alle Teammitglieder miteinander in Kommunikation stehen, um dadurch Barrieren durch Kommunikations-kaskaden zu vermeiden. Nur so kann in AgilePM gewährleistet werden, dass selbstorganisierte und zur Eigenständigkeit befähigte Teams in Projekten die bestmöglichen Ergebnisse erzielen.

Grund #5: Einbeziehung beliebter agiler Praktiken

Um zu effektiven Produkt- und Lösungsentwicklungen zu gelangen, bindet AgilePM diverse populäre Methoden und Ansätze ein, die sich in anderen agilen Frameworks bewährt haben. Hierzu gehören unter anderem die folgenden drei Praktiken:

  • MoSCoW-Priorisierung: dieser Ansatz hilft dabei, Prioritäten zu erkennen und zu steuern
  • Timeboxing: eine Timebox stellt eine feste Zeitspanne dar, an deren Ende ein bestimmtes Ziel umgesetzt wird 
  • Iteratives Entwickeln: bei dieser Herangehensweise wird eine Lösung oder ein Ziel durch einen Prozess mehrfachen Wiederholens gleicher oder ähnlicher Handlungen entwickelt.

Grund #6: AgilePM bezieht Veränderungsprozessen mit ein

Eine Komponente, die AgilePM von anderen Projektmanagementansätzen unterscheidet ist, dass es einen spezifischen Prozess berücksichtigt, der bei anderen Ansätzen eine weitaus geringere oder keine Rolle spielt. AgilePM setzt einen Fokus darauf, wie entwickelte Lösungen, Services oder Produkte am Ende auch umgesetzt werden. Im AgilePM-Lebenszyklus stellt das einen wichtigen Aspekt dar, der auf nichts anderes als den konkreten Kundennutzen abzielt.

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Informationen und Termine finden Sie in unserer Trainingsübersicht AgilePM.

 

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