In diesem halbtägigen Deep-Dive-Modul arbeiten Sie Online LIVE gemeinsam mit dem Trainer und maximal 11 weiteren Teilnehmenden daran, Betriebsmetriken und Health-Gates zu definieren, die Ihr Agentic-Setup wirklich steuerbar machen – von Tool-Verfügbarkeit über Modell-Routing bis zu Token- und Kostenkontrolle, Latenz, Retry-Raten und Human-Approval-Quoten. Sie üben Incident-Triage für Tooling-, Runtime- und Integrationsprobleme praxisnah und überführen wiederkehrende Failure-Muster in belastbare Runbooks.
Das Modul ist Teil der 4-teiligen Deep-Dive-Reihe „Agentic AI im Produktivalltag”, aber vollständig eigenständig buchbar. Sie verlassen die Session mit einem Incident-Runbook v1 für einen kritischen, realistischen Betriebsfall und einem priorisierten 30-Tage-Operations-Backlog.
So profitieren Sie von diesem Training in Ihrem Arbeitsalltag:
Stellen Sie sich vor, der Session-Start Ihres Agenten scheitert wiederholt durch einen Tool-Server-Ausfall oder einen Skill-Konflikt – und jedes Mal wird ad hoc reagiert, weil keine klare Routine existiert. Nach diesem Training haben Sie ein Incident-Runbook mit definierter Triage-Logik, das genau das beendet.
Oder: Erhöhte Latenz führt zu Timeouts in Agentenketten mit externen APIs, und niemand hat vorher festgelegt, ab wann eskaliert werden muss. Im Training definieren Sie dafür Health-Gates und Retry-/Eskalationsregeln, die solche Situationen kontrolliert statt chaotisch auffangen.
Der Effekt: Ihr Agentic-Setup wird vom reaktiven Betrieb einzelner Personen zu einem strukturierten, überwachten System mit klaren Reaktionswegen auf Ausfälle.
Kein klassisches SRE-Seminar mit generischen Dashboards. Der Trainer moderiert entlang der realen Fälle der Teilnehmenden und arbeitet direkt am Artefakt. Kleingruppe (max. 12 Teilnehmende).
Was das Training nicht ist: eine allgemeine DevOps- oder SRE-Grundlagenschulung. Wer mit klassischem Infrastruktur-Monitoring bereits vertraut ist, bekommt hier gezielt die Ergänzung um die agentenspezifischen Größen, die klassisches Monitoring nicht abdeckt.
Wir empfehlen Ihnen dieses Training, wenn Sie:
Grundverständnis moderner AI-Workflows und Software-Delivery. Das Modul ist unabhängig von den anderen Modulen der Reihe buchbar und durchführbar; Vorkenntnisse aus anderen Modulen der Reihe sind nicht erforderlich.
Wenn Sie noch keine Grundlage aus den ersten drei Modulen haben:
Modul 1, Modul 2 und Modul 3 sind keine Pflicht, liefern aber genau die Fehlerbilder, die sich in diesem Modul am schnellsten in Runbook-Einträge übersetzen lassen.
Info Keine Prüfung vorgesehen.
Hybrid- und Kompakt-Format sind nicht vorgesehen.
Teilnahmezertifikat Experienced-Level für das Modul „AI Ops & Runtime Operations" (Deep Dive Reihe: Agentic AI im Produktivalltag). Bestätigt die im Modul vermittelten Inhalte. Bei Teilnahme an allen vier Modulen zusätzlich Teilnahmezertifikat Expert-Level für die gesamte Reihe.
Wir haben bereits ein etabliertes DevOps-/SRE-Monitoring – wozu noch ein eigenes Training?
Klassisches Monitoring sagt Ihnen, ob Ihre Infrastruktur läuft – nicht, ob Ihr Agent gerade die richtigen Entscheidungen trifft. Dieses Training ergänzt Ihr bestehendes Monitoring gezielt um die agentenspezifischen Größen, die klassische Dashboards nicht abbilden.
Was ist an “Health-Gates” für Agenten anders als an normalen Health-Checks?
Normale Health-Checks prüfen technische Erreichbarkeit. Health-Gates für Agenten prüfen zusätzlich Größen wie Modell-Routing-Verhalten, Retry-Raten, Human-Approval-Quoten und Token-Kostenverlauf.
Brauchen wir dafür ein bestimmtes Observability- oder Monitoring-Tool?
Nein. Das Training ist toolunabhängig konzipiert – Sie definieren Metriken, Gate-Kriterien und Triage-Logik, die Sie anschließend in Ihr bestehendes Monitoring-Setup integrieren.
Wir haben noch keine dokumentierten Incidents mit unserem Agenten – reicht das als Ausgangsbasis?
Ja. Auch ohne bisherige Vorfälle lässt sich anhand plausibler Failure-Szenarien ein erstes Runbook erarbeiten, das Sie danach mit echten Vorfällen weiter schärfen.
Was ist der Unterschied zu klassischem Incident-Management (z. B. ITIL)?
Die grundsätzliche Triage-Logik ist ähnlich. Der Unterschied liegt im Fehlerbild: Agenten fallen nicht binär aus, sondern degradieren oft schleichend – falsche Entscheidungen, steigende Kosten, sinkende Genauigkeit, ohne dass ein klassischer Alarm auslöst.
Wir sind ein kleines Team ohne dedizierte Ops-Rolle – lohnt sich das trotzdem?
Gerade dann. Das priorisierte 30-Tage-Backlog aus der Session sortiert bewusst nach dem größten Risiko-Hebel zuerst.
Bleibt unser eingebrachter Use Case vertraulich?
Ja. Ihr Use Case wird ausschließlich innerhalb der Session mit den anderen Teilnehmenden (max. 12) besprochen.
Warum Maxpert und nicht ein spezialisiertes SRE-/Observability-Beratungshaus?
Der Trainer ist Head of AI bei Maxpert und betreibt selbst produktive, unternehmenskritische AI-Systeme im Alltag – die Metrik- und Runbook-Logik stammt aus dieser laufenden operativen Praxis.
Sie möchten mehrere Mitarbeiter gleichzeitig ausbilden? Kein Problem. Wir bieten Ihnen all unsere Schulungen auch als Inhouse-Schulungen an.
Für eine Inhouse Anfrage schicken Sie uns eine E-Mail an inhouse@maxpert.de oder rufen Sie einfach gleich bei uns an. Wir erstellen Ihnen dann gerne ein passendes und individuelles Inhouse Angebot zu Ihrer Schulung.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!