Gerade im öffentlichen Dienst steht die obere Leitungsebene unter erheblichem politischen und gesellschaftlichen Druck: KI soll die Verwaltung modernisieren, dem demografischen Wandel entgegenwirken, Effizienz steigern. Gleichzeitig tragen Entscheider die persönliche Verantwortung dafür, dass KI-Systeme diskriminierungsfrei, datenschutzkonform und im Einklang mit dem öffentlichen Haushaltsrecht eingesetzt werden.
Beispiel:
Ein Bürgermeister, der letzte Woche wiedergewählt wurde, will eines garantiert nicht: nächste Woche in der Lokalpresse stehen - weil ein KI-Tool Bürgerdaten nach außen gegeben oder einen falschen Bescheid erzeugt hat.
Risiken von Fehlinvestitionen im öffentlichen Haushaltsrecht wiegen schwer. Die Sorge vor massiven Reputationsschäden wächst. Und der Übergang zu KI-gestützten Prozessen erfordert eine strategische Governance-Struktur, deren rechtliche Grundlagen auf dieser Ebene oft noch unklar sind.
Führungskräfte müssen KI-Entscheidungen verantworten - Beschaffung, Einsatz, Governance - ohne je eine strukturierte Einführung erhalten zu haben. Intuition ist keine Antwort, weder gegenüber dem Rechnungshof noch gegenüber der Presse.
| Modul | Thema | Schwerpunkte | Dauer |
| 1 | Strategische Bedeutung von KI | tba | tba |
| 2 | Governance & Verantwortlichkeiten | tba | tba |
| 3 | Steuerung von KI-Initiativen | tba | tba |
| 4 | Umgang mit Risiken | tba | tba |
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